Künstler

  • Bernhard Kretzschmar
  • Erich Heckel
  • Walter Eckhard

Bernhard Kretzschmar - ein Maler aus Döbeln

Mehr als 450 Gäste haben bis Ende November die Bernhard-Kretzschmar-Ausstellung „Stadtkanal und Pferdebahn“ in der Kleinen Galerie im Döbelner Rathaus angeschaut, die am 12. September 2014 eröffnet wurde. 87 Jahre nach der letzten großen Personalausstellung des Künstlers in seiner Heimatstadt Döbeln gedachte die Stadt mit einer sehr aufwendigen Schau dem Künstler. Der bekannte Sohn Döbelns wäre in diesem Jahr 125 Jahre alt geworden, was die Stadt zum Anlass nahm, seine Werke zu zeigen. Die anspruchsvolle Ausstellung sollte das Frühwerk des Künstlers dokumentieren. Im Mittelpunkt standen dabei unter anderem Graphiken, Zeugnissen seiner Süden-Reise im Jahr 1913 sowie zahlreiche Werke der Neuen Sachlichkeit. Das Ziel der Ausstellungsmacher bestand vor allem darin, Bernhard Kretzschmar erneut ins Bewusstsein zu rufen und sich dabei auf den ersten Teil seines Lebenswerks zu beschränken.

Bernhard-Kretzschmar-Ausstellung „Stadtkanal und Pferdebahn“ in der Kleinen Galerie im Döbelner Rathaus - Impressionen vom Abend der Eröffnung. Fotos: Stadtmuseum Döbeln

Kretzschmar ist in Döbeln geboren, er ist hier zur Schule gegangen und hat seine Lehre als Dekorationsmaler absolviert. Zum Studium ging er dann nach Dresden. Die große Verbundenheit zu seiner Heimatstadt ist immer bestehen geblieben. Besonders in seiner frühen Zeit hat er viele Werke mit Döbelner Bezug geschaffen. Mit der Ausstellung, die vom 12. September bis zum 30. November 2014 zu sehen war, wollte die Stadt Döbeln Bernhard Kretzschmars künstlerisches Werk würdigen. Nach der Erich-Heckel-Ausstellung 2013 konnte damit eine weitere sehr anspruchsvolle Ausstellung in Döbeln präsentiert werden. Besonders erfreulich war dabei, dass die Stadt mit Kuratorin Dr. Anke Fröhlich- Schauseil eine kompetente Partnerin gewinnen konnte, um die Ausstellung fachkundig zu präsentieren. „Es wird einfach Zeit, diesen international bedeutenden Künstler wieder ins Blickfeld zu rücken. Besonders gilt es, Kretzschmar als Vertreter der neuen Sachlichkeit neu zu entdecken. Viele Museen haben sich diese lange überfällige Aufgabe vorgenommen. Döbeln packt es an", sagte die Dresdner Kunsthistorikerin bei der Vorbereitung der sehr aufwendigen Ausstellung.

Die letzte große Personalausstellung des Döbelner Malers Bernhard Kretzschmar war 1927 zu sehen. Die Eröffnungsrede der damaligen Döbelner Kretschmar-Ausstellung hielt der Architekturprofessor und Kunsthistoriker Cornelius Gurlitt, Großvater des gleichnamigen Kunstsammlers, der im vergangenen Jahr durch den Münchner Beutekunst-Fund in die Schlagzeilen geraten war. Vor fünf Jahren hatte sich das Stadtmuseum zwischenzeitlich schon einmal in einer kleineren Schau dem 120. Geburtstag des Künstlers gewidmet.

Kathrin Fuchs, Leiterin der des Stadtmuseums und der Kleine Galerie, bei einem Stadtrundgang auf den Spuren Bernhard Kretzschmars. Foto: Stadtmuseum Döbeln

Die Hälfte der Ausstellungsbesucher in diesem Jahr kam aus Döbeln selbst, die andere Hälfte reiste überwiegend aus Dresden an, wo Kretzschmar wirkte. Kathrin Fuchs, Leiterin der Kleinen Galerie und des Stadtmuseums, äußerte sich über den Zuspruch zur Ausstellung sehr zufrieden. „Wir freuen uns sehr, dass die Döbelner die Gelegenheit genutzt haben, Bernhard Kretzschmar und seine Biografie kennenzulernen“, sagt sie. Viele der einheimischen Ausstellungsbesucher blieben vor Kretzschmars Stadtansichten stehen und rätselten, welche Ecke ihrer Heimatstadt er auf Leinwand oder Papier gebannt haben könnte. Was manchmal nicht so einfach war, da dem Maler hin und wieder der Schalk im Nacken saß und er das Motiv einiger Werke einfach seitenverkehrt abbildete. Eine Ansicht der Bäckerstraße zum Beispiel oder eine Radierung, welche die Oberbrücke zeigt.

Den Dresdnern gefiel die Ausstellung sehr, so Kathrin Fuchs und sie verweist auf das Gästebuch. Die Einträge dokumentieren, dass Döbeln einen seiner berühmtesten Söhne und als Künstler einen der bedeutendsten Vertreter der Stilrichtung Neue Sachlichkeit in einer sehr guten Weise gewürdigt hat. „Da ist Döbeln Vorreiter. Eine wunderschöne Präsentation und sehr umfangreich“, hinterließ zum Beispiel ein Ausstellungsbesucher aus der Landeshauptstadt im Gästebuch.

Unter den Gästen waren auch die Enkel des ehemaligen Döbelner Bürgermeisters Otto Röher. Sie erkannten ihren Großvater auf einem ausgestellten Porträt Kretzschmars. Otto Röher hatte sich sehr um Bernhard Kretzschmar bemüht und ihm 1927 die große Döbelner Ausstellung mit über 200 Bildern ermöglicht. Dafür bedankte sich der Maler in einem Brief, voll des Lobes für seine Heimatstadt. Außerdem zeichnete Kretzschmar ein Porträt des Bürgermeisters. „So haben wir endlich ein Bild von Bürgermeister Röher, das ist für uns ein wichtiger historischer Baustein“, freut sich Kathrin Fuchs.

Die Ausstellung lebte aber auch von den zusätzlichen Angeboten, welche die Kleine Galerie organisiert hatte, um den Künstler und Menschen Kretzschmar greifbar zu machen. Das begann bei der Eröffnung, als Peter Stilijanow, der Stiefsohn des Malers, über Kretzschmar sprach. Es setzte sich in einem Vortrag des ehemaligen Direktors der Galerie Neue Meister, Dr. Horst Zimmermann, fort. Und es ging am 3. November mit dem Dresdner Bildhauer Professor Helmut Heinze weiter, der im großen Rathaussaal über Bernhard Kretzschmar berichtete. Heinze hatte Kretzschmar in dessen letzten vier Lebensjahren begleitet und ihn porträtiert. Beide verband eine sehr intensive freundschaftliche Beziehung.

In Dresden, wo Kretzschmar die größte Zeit seines Lebens wirkte und als Professor an der Hochschule für Bildende Künste lehrte, finden sich seine Bilder heute vor allem in der Galerie Neue Meister.

Bernhard Kretzschmar wurde in Döbeln geboren und blieb der Stadt Zeit seines Lebens verbunden. Ein Schild an seinem Geburtshaus informiert über den bekannten Maler. Foto: Stadtmuseum Döbeln

Die Stadt Döbeln hatte nach der Ausstellung 1927 acht Werke des Künstlers gekauft. Für die Ausstellung im September hatten Kuratorin Anke Fröhlich-Schauseil und Kathrin Fuchs unter anderem 26 Bilder, darunter Leihgaben zahlreicher Galerien und aus privatem Besitz, ausgewählt. Dazu wurden Studien, Skizzen sowie Plakate, Fotos und Kretzschmars Notgeldentwürfe gezeigt. Zudem ließen Filmdokumente des Dresdner Filmemachers Ernst Kirsch in der Ausstellung Bernhard Kretzschmar lebendig werden.

Bernhard Kretzschmar

Prof. Bernhard Kretzschmar hätte am 29. November 2014 seinen 125. Geburtstag begangen. Er ist in Döbeln geboren, stammt aus ärmlichen Verhältnissen und absolvierte nach der Schule eine Lehre als Dekorationsmaler. Als begabter Lehrling bekam er für das Ausmalen des 1912 erbauten neuen Döbelner Rathauses einen Preis der Stadt Döbeln. Zum Studium ging er später nach Dresden, blieb seiner Heimatstadt Döbeln aber immer verbunden, auch in vielen Motiven. In Dresden gründete er die „Neue Dresdner Sezession" mit. 1937 werden 47 seiner Werke als „Entartete Kunst" beschlagnahmt. Ab 1946 hat er eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Am 16. Dezember 1972 starb er in Dresden. Seine Werke befinden sich im Besitz von Museen in Barcelona, Berlin, Dresden, Hamburg, Köln, Kopenhagen, Leipzig, Madrid, München, Prag, Rio de Janeiro, Wien, Winterthur und Zürich.

Mit der Kretzschmar-Ausstellung ist dem Stadtmuseum 2014 ein weiterer großer Coup gelungen. 2012 zeigte das Museum den Briefwechsel zwischen Berta Semmig und dem Literaturnobelpreisträger Hermann Hesse. Die Pädagogin und Autorin Berta Semmig hatte der Stadt Döbeln ihren Nachlass gestiftet. Darin befand sich der Schriftwechsel mit Hermann Hesse.

Anlässlich der bedeutendsten Ausstellung des Stadtmuseums in diesem Jahr wurde ein hochwertiger Ausstellungskatalog herausgegeben. Die vom 12. September bis 30. November geöffnete Ausstellung sollte überregionale Ausstrahlung erzielen und direkt an die Ausstellung von 1927 anknüpfen. Der damals 38 Jahre alte Kretschzmar war da schon eine Berühmtheit. Das auch dieses Jahr in Döbeln gezeigte Pferdebahngemälde war im Jahr 1927 gerade von einer Ausstellung in Tokio zurückgekehrt und zu einem japanischen Postkartenmotiv geworden. Andere Werke wurden damals in einer Ausstellung zur Neuen Sachlichkeit in Amsterdam ausgestellt.

Thomas Sparrer
"Traditions- und Förderverein Lessing-Gymnasium Döbeln" e.V.
Mitgliederinformation Nr. 47
Dezember 2014

Erich Heckel – Wegbereiter des deutschen Expressionismus und Stimme der „Brücke“

Im vorigen Jahr widmete sich das Stadtmuseum/Kleine Galerie mit großem Erfolg einem anderen großen Sohn der Stadt Döbeln. Trotz empfindlicher Einschnitte durch das Juni-Hochwassser 2013 konnte auch die Erich-Heckel-Ausstellung im Vorjahr ihrem sehr hohen Anspruch gerecht werden.

Die Ausstellung „Erich Heckel – Bildnisse" war im Museum der Stadt Döbeln im Mai 2013 anlässlich des 130. Geburtstages des großen Döbelner Malers eröffnet worden. Foto: Stadtmuseum Döbeln

Die Ausstellung „Erich Heckel – Bildnisse" war im Museum der Stadt Döbeln im Rathaus im Mai 2013 mit einer Festwoche anlässlich des 130. Geburtstages des großen Döbelner Malers eröffnet worden und lief bis Ende August 2013. 23 der 28 ausgestellten Bilder wurden der Stadt Döbeln aus dem Nachlass Heckels in Hemmenhofen am Bodensee zur Verfügung gestellt. Eine Leihgabe stellte die Sparkasse, vier Werke sind aus städtischem Besitz. Drei davon waren Neuankäufe, die zum ersten mal öffentlich in Döbeln gezeigt wurden. Die Radierung „Bildnis E.G." von 1920 zeigt Heckels Schwester Elisa Geisler mit Bruder Manfred im Hintergrund. Heckels Frau Sidi zeigt die große Lithografie von 1921. Seine Frau, mit der er bis zu seinem Tod 1970 55 Jahre verheiratet war, malte Heckel sehr oft. Die Lithografie „Kopf 33" von 1933 ist ein Selbstbildnis mit Zollstock. Er symbolisiert das Maß der Dinge. Dieser und der Gesichtsausdruck Heckels stehen auch für die Verunsicherung jener Zeit, als Bücher verbrannt und seine Kunst von den Nazis als entartet abgestempelt, zerstört und der Künstler selbst diffamiert wurde. Die drei Bilder wurden aus dem Etat des Stadtmuseums für Ankäufe aus dem Nachlass des Künstlers erworben. Heckels Großneffe, Hans Geissler, verwaltet den Nachlass und steht mit der Geburtstadt in engem Kontakt. Insgesamt besitzt die Stadt 16 Grafiken des Künstlers.

Erich-Heckel-Haus der Döbelner Sparkasse

Sparkassen-Haus Erich Heckel kurz vor der Eröffnung.

Fast 600 Besucher aus ganz Deutschland waren von Ende Mai bis Ende August des vorigen Jahres wegen der Ausstellung ins Rathaus gekommen. Durch Werbung im Berliner Brücke-Museum, das insbesondere Werke der Künstlergruppe „Brücke" zeigt, der Erich Heckel angehörte, sind einige Berliner Besucher nach Döbeln gekommen, um die Ausstellung zu besuchen. Aber auch bei den Döbelnern selbst hat die Ausstellung Neugier geweckt. Heckel sei mit dieser Ausstellung für Döbeln viel selbstverständlicher geworden, empfand Kathrin Fuchs vom Döbelner Stadtmuseum nach der erfolgreichen Schau.

Das Heckel-Gedenken hatte allerdings durch das Juni-Hochwasser 2013 einen herben Dämpfer erlitten. Denn die ergänzende Plakatausstellung in der Kreissparkasse Döbeln konnte wegen der dortigen Schäden nicht gezeigt werden.Auch waren in den Wochen nach der Flut kaum Besucher in Döbeln. Bis Ende August kamen aber dann doch noch viele Interessenten.


Anlässlich der gemeinsamen Festveranstaltung von Sparkasse Döbeln und Stadtmuseum Döbeln zum 120. Geburtstag Erich Heckels, wurde eine Neuerwerbung der Sparkasse präsentiert (v.r.n.l. Reingard Pöhnitzsch, Vorsitzende des Vorstandes der Kreissparkasse Döbeln; Hans Geissler, Großneffen Erich Heckels und der Döbelner Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer) Foto: Stadtmuseum Döbeln

„Für uns ist es gleichermaßen Verpflichtung und Freude, das wertvolle Erbe Erich Heckels auch in seiner Geburtsstadt nachhaltig zu pflegen", sagten Reingard Pöhnitzsch, Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Döbeln, und Döbeln Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer über den Anspruch, der 130 Jahre nach der Geburt Erich Heckels in dem bekannten Haus am Döbelner Niedermarkt dazu geführt hat, dass die Muldestadt eng mit dem Namen des weltbekannten Künstlers verbunden ist. Die Kreissparkasse Döbeln hatte das Geburtshaus Heckels am Niedermarkt und die dazu gehörenden Hinterhäuser erworben und aufwändig umgebaut. Am 3. Mai 2012 wurde das Sparkassenhaus Erich Heckel feierlich eröffnet und ist heute eine der bedeutendsten Attraktionen der Stadt.

Die Galerie im Sparkassenhaus Erich Heckel ist seit November 2013, fünf Monate nach dem verheerenden Hochwasser, wieder geöffnet. Zu sehen sind 20 Werke des in Döbeln geborenen Expressionisten und Mitbegründers der Künstlergruppe „Die Brücke" . Darunter Aquarelle, Lithografien und Holzschnitte. An Glaswänden sind die Bilder befestigt. Diese Wände sind so angeordnet, dass sie acht Quader bilden, die im hell beleuchteten Raum stehen. Der Ausstellungsbesucher soll so einen roten Faden für das Besichtigen der Werke finden.

Erich Heckel: Am 31. Juli 1883 wird Erich Heckel im Haus Niedermarkt 15 in Döbeln geboren. Im Dezember 1883 zieht die Familie nach Dresden um. Nach dem Abitur 1904 beginnt Heckel ein Architekturstudiums in Dresden, im Juli 1905 gründet er mit drei weiteren Studenten die Künstlergruppe „Brücke". 1906 bricht er das Architekturstudium ab und zieht 1911 zusammen mit der Tänzerin Sidi Riha, die er heiraten und mit der er sein Leben bis ans Ende teilen wird, nach Berlin.

1913 löst sich die Künstlergruppe „Brücke" auf, es gibt die erste Einzelausstellung Heckels in Berlin. Nach Kriegsausbruch 1914 ist Erich Heckel als Sanitäter in Flandern stationiert, setzt seine künstlerische Tätigkeit kontinuierlich fort und zeigt seine Werke ab 1916 in regelmäßigen Ausstellungen in Deutschland. 1937 wird er als „entarteter Künstler" diffamiert. Heckel erhält ein Ausstellungsverbot, über 700 seiner Werke werden beschlagnahmt und aus Museen entfernt.

Im Januar 1944 wird seine Atelierwohnung durch eine Brandbombe zerstört, 1945 wird ein umfangreiches Bilderdepots mit Werken des Döbelners durch Brandstiftung zerstört. 1944 lässt sich das Ehepaar Heckel am Bodensee in Hemmenhofen nieder und lebt dort bis zu seinem Lebensende. Am 27. Januar 1970 stirbt Erich Heckel im Krankenhaus Radolfzell und wird auf dem Friedhof in Hemmenhofen beigesetzt.

Thomas Sparrer
"Traditions- und Förderverein Lessing-Gymnasium Döbeln" e.V.
Mitgliederinformation Nr. 47
Dezember 2014

Walter Eckhard bei Sgraffitoarbeiten in Döbeln-Ost I (Stadtmuseum / Kleine Galerie Döbeln)

Döbeln (fast) unbekannter Künstler

Der Döbelner Künstler Walter Eckhard kam am 15. Oktober 1903 in Döbeln auf die Welt. Seine Mutter Lina Eckhard und sein Vater Carl Eckhard waren auch die Eltern der ein Jahr jüngeren Margarethe. Die beiden Geschwister wuchsen in einfachen Verhältnissen auf. Die familiären Verhältnisse waren mitunter schwierig. Nach einigen Jahren trennten sich die Eltern. Der Vater, Carl Eckhard, nahm daraufhin die beiden Kinder zu sich und zog anschließend mit ihnen nach Lützen bei Leipzig. Als der Vater im Ersten Weltkrieg zum Wehrdienst eingezogen wurde, mussten die Geschwister in ein nahegelegenes Kinderheim.

Nach dem Abschluss seiner Schulpflicht begann Walter Eckhard eine Ausbildung in der Großdruckerei Friedrich Arnold Brockhaus in Leipzig. Seine Ausbildung beendete er am 2. April 1922 mit einem akzeptablen Zeugnis.

Bei der Leipziger Herbstmesse im Jahr 1929 lernte Walter Eckhard Emmy Petersen kennen. Sie war eine Messeassistentin bei der Rheinmetall AG. Am 25. Januar 1930 verlobten sich Emmy Petersen und Walter Eckhard. Das Paar zog daraufhin nach Eindhoven-Tivoli, Leuwenstraat, in Holland. Insgesamt lebten sie über acht Jahre in Holland. Der Künstler Eckhard arbeitete in diesem Zeitraum bei der Firma N. V. PHILIPS Gloeilampenfabriken in Eindhoven und in der Abteilung Artistieke Propaganda.

Eckhard meldete sich am 3. März 1939 gemeinsam mit Emmy offiziell wieder in Deutschland an. Er siedelte sich im Gegensatz zu Emmy Petersen in Frankfurt an und arbeitete dort als Leiter des graphischen Ateliers einer Anzeigengesellschaft. Während Emmy Petersen in Döbeln lebte, führte Walter Eckhard seine berufliche Laufbahn in Frankfurt fort. Sie schickten sich Briefe und Walter Eckhard fuhr bei jeder Gelegenheit zu seiner Frau.

Grabstelle Walter Eckhards auf dem Niederfriedhof in Döbeln (Langjoa, 2013)

Am 16. April 1942 wurde er schließlich im Alter von 38 Jahren zum Wehrdienst an die Ostfront eingezogen. Hier arbeitete er als Militärkraftfahrzeugfahrer. Walter Eckhard war für sein künstlerisches Talent in seiner militärischen Einheit angesehen. Seine kritische Haltung gegenüber der nationalsozialistischen Ideologie und seine offene Art, Missstände und Probleme anzusprechen, brachten ihn zeitweise in eine schwierige Situation und stießen bei seinen Vorgesetzten auf Ablehnung.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zog er 1945 zurück in seine alte Heimatstadt Döbeln. Dort ließ er sich als selbstständiger Maler und Grafiker nieder und wurde Mitglied des Verbandes Bildender Künstler Deutschlands. Er engagierte sich bei der Organisation und Leitung vieler Ausstellungen in Döbeln. Trotz dieser Aktivitäten, die ihm Anerkennung einbrachten, litt der mittlerweile erfahrene Künstler unter Selbstzweifeln.

In seinen letzten Lebensjahren quälten ihn gesundheitliche Probleme. Anfang September 1982 fühlte Eckhard sich zunehmend schlechter. Er starb am 15. September 1982 im Alter von 79 Jahren.

Der Döbelner Maler und Grafiker hinterließ dennoch eine bedeutende Zahl an Werken, ohne die das Döbelner Stadtbild nicht dasselbe wäre wie heute.

Sgraffito in Döbeln-Ost I

Die Sgraffitoarbeiten Eckhards prägten jahrzehntelang das Wohngebiet Döbeln-Ost I.

Seine Sgraffitoarbeiten prägen noch heute das Neubaugebiet Döbeln Ost I. Die ersten Sgraffitos wurden dabei an den Hauswänden der ehemaligen Arbeiter-Wohnungsgenossenschaft „Fortschritt“ Döbeln, der heutigen Wohnungsgenossenschaft Fortschritt Döbeln e.G., angebracht. Es handelte sich dabei um ein Gänsepaar, einen Textausschnitt mit Blumen und eine Familie, welche nachfolgend etwas genauer analysiert werden soll. Im Folgenden wird allerdings zunächst der Begriff Sgraffito erläutert. Sgraffito ist eine historische Kratzputztechnik (italienisch sgraffiare = kratzen), bei der das Bild aus dem noch feuchten Putz herausgeschnitten wird. In Anbetracht der Arbeitsweise mit Putz ähnelt das Sgraffito der Freskomalerei. Der Unterschied liegt aber darin, dass beim Sgraffito Putz abgetragen und bei der Freskomalerei Putz aufgetragen wird.

Neben den bereits erwähnten Putzkratztechniken ist stilistisch zu erwähnen, dass die dargestellten Figuren und Gegenstände teilweise stark vereinfacht wurden. Es ist vergleichbar mit einem Flachrelief. Die Schatten und Tiefen des Sgraffitos sind reduziert und eher durch starke Konturen ersetzt und betont. Das Sgraffito wird durch eine breite dunkle Kontur eingegrenzt. Eckhard nutzte zusätzlich auch Konturlinien und Binnenlinien, um zum Beispiel die Kleider natürlicher wirken zu lassen.

Aufnahmen des Neubaugebietes Döbeln-Ost I aus den 1960er Jahren mit zahlreichen Sgraffitoarbeiten Walter Eckhards (Stadtmuseum / Kleine Galerie Döbeln)

Sgraffito aus dem Jahr 1959 (Stadtmuseum / Kleine Galerie Döbeln)

Das Familien-Sgraffito zeigt eine Gruppenkomposition, die aus einer Mutter, einem Vater, einer Tochter und einem Sohn besteht. Die Anordnung, dass der Vater hinten links, die Mutter hinten rechts und die Kinder vor den Eltern stehen, sorgt dafür, dass das Bild kompakt wirkt. Diese nach innen gewandte Gruppe erzeugt beim Betrachter den Eindruck von Zusammenhalt und Stabilität. Besonders der Spaten sticht hervor. Damit greift das Werk das sozialistische Leitmotiv des Aufbaus auf, das die Kunst und Architektur der DDR in den 1950er Jahren prägte. Im historischen Kontext lässt sich diese Ausrichtung auf die 2. Parteikonferenz der SED im Juli 1952 zurückführen, auf der der Aufbau des Sozialismus offiziell verkündet wurde. Laut den Beschlüssen dieser Konferenz sollte die Industrie, besonders die Schwerindustrie, bevorzugt gefördert werden. Besonders die Gestaltung des Vaters mit seiner aufrechten Haltung und der betont muskulösen Körperform lässt eine Verbindung zur Arbeiterklasse und insbesondere zu den Werktätigen der Industrie erkennen. Diese bildliche Betonung körperlicher Stärke spiegelt den propagierten Idealtypus des sozialistischen Arbeiters wider.

Giebelaufnahme des Wohnblocks Ecke Blumenstraße/Käthe-Kollwitz-Straße 1960 (Stadtmuseum / Kleine Galerie Döbeln) und 2026

Die Darstellung an der Fassade ist auch nach der Sanierung des Wohnblocks im Jahr 2017 noch zu sehen. Nun allerdings als aufgemalte Variante.

Die Mutter wirkt im Vergleich zum Vater eher zurückhaltend, wendet sich ihrem Mann zu. Ihre Arme sind sowohl in Richtung der Kinder als auch in Richtung des Spatens ausgestreckt. Sie weist eine traditionelle weibliche Silhouette auf und scheint die Kinder zugleich schützend zu umfassen, während ihr Körper ebenfalls zum Spaten ausgerichtet ist. Auffällig ist zudem, dass die Mutter den Spaten direkt anblickt. Dies lässt darauf schließen, dass hier erneut auf ein klassisches Rollenbild angespielt wird. Zugleich verweist ihre deutliche Zuwendung zum Spaten auf den erwarteten Beitrag der Frau zum gesellschaftlichen Aufbau.

Das linke Kind streckt seine Hand ebenso in Richtung Spaten aus. Es repräsentiert somit Neugier und den Willen, mitzuhelfen und mitzuarbeiten. Man kann somit sagen, dass es indirekt den Wunsch äußert, im Sozialismus groß zu werden, um später einmal ein Teil der Gesellschaft zu werden und mit für die Gesellschaft zu arbeiten. Das andere Kind steht selbstbewusst da. Man könnte denken, es sei bereit, die Rolle eines sozialistischen Bürgers einzunehmen.

Der Spaten im Boden zeigt klar eine Bautätigkeit, vielleicht auch, dass jemand oder etwas bodenständig ist. Es verdeutlicht einen Bau. Vermuten lässt sich, dass der Wiederaufbau Ostdeutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg gemeint ist. Die Steine links unten auf dem Boden verweisen auf die Jahre 1959, als das Sgraffito entstand, und 2017, als man es grundhaft sanierte.

Die Darstellung der Familie im Sgraffito verdeutlicht die staatliche Ideologie. Damit wurde das Familienbild zum Träger gesellschaftlicher Werte und diente der Vermittlung sozialistischer Werte. Das Ziel dieser didaktischen Kunst im sozialistischen Realismus war, im öffentlichen Raum die Bevölkerung zu indoktrinieren und zum Sozialismus zu bekehren.

Ob Eckhard dieses Motiv komplett selbst wählte, ist fraglich. Sowohl zum NS-Regime als auch zur DDR hatte er eine kritische Distanz. Vermuten lässt sich, dass Eckhard Vorgaben bekommen hat. Auch muss man erwähnen, dass er wie so gut jeder Künstler in der DDR seine Chance nutzte, Aufträge zu bekommen, um seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Zu kritisieren ist auch, dass die klassischen Rollenbilder von Mann und Frau bedient werden, was allerdings für damalige Verhältnisse alltäglich und normal war.

Auch die Motive anderer Putzarbeiten Eckhards wurden bei den Blocksanierungen in den Jahren nach der Wiedervereinigung von der WGF "Fortschritt" wieder aufgegriffen.

Metallrelief Grundschule Döbeln-Ost II

An der ehemaligen POS „Wilhelm Pieck“ in Döbeln-Ost II befindet sich an den Westgiebeln der Schule ein zweiteiliges Metallrelief des Künstlers Eckhard. Es entstand am Ende der 1960er Jahre. Das Werk besteht aus linear verschweißten Metallstäben, die zu einem flächigen, konturlinierten Wandfries geformt sind. Die zwei Teile thematisieren den schulischen Alltag und die Freizeitgestaltung der Pioniere und FDJler in der DDR.

Polytechnische Oberschule "Wilhelm Pieck" nach der Eröffnung 1969. Gut zu sehen sind die beiden Metallbänder an den Westgiebeln der Schule.

Gebäudesituation im Jahr 2026 - Der straßenseitige Westgiebel ist fast vollständig durch einen Mammutbaum verdeckt. Auch das Metallband Eckhards ist dadurch nur noch teilweise zu sehen.

Das linke Relief repräsentiert den Schulalltag und ist in mehrere nebeneinander gestellte Szenen gegliedert. Ganz links thematisiert das Bild das Unterrichtsfach Schulgartenunterricht. Zu sehen sind zwei Mädchen. Das linke Mädchen hält einen Rechen in ihren Händen und schaut in Richtung des anderen Mädchens und in Richtung eines Apfelbaumes. Das andere Mädchen schaut direkt zum Apfelbaum und hält einen gepflückten Apfel in ihrer Hand. An dem Baum lehnt ein Spaten. Als zweite Szene ist neben den Schülerinnen im Garten eine Szene zu sehen, die Einblicke in den Unterricht gibt. Das dynamische Bild zeigt zwei Schüler, welche in zwei Schulbänken sitzen. Im Hintergrund lernt ein Schüler das ABC. Zentral ist beim linken Metallrelief ein weiteres Mädchen zu erkennen, welches an einer Staffelei ein Bild malt. Das Mädchen repräsentiert das Unterrichtsfach Zeichnen.

Entwurf zum linken Metallband (Stadtmuseum / Kleine Galerie Döbeln)

Neben ihm befinden sich zwei kleine Kinder mit einer Zuckertüte. Das symbolisiert den Schulanfang. Die Mutter der beiden Kinder feiert den neuen Lebensabschnitt mit einem Blumenstrauß in der Hand, den sie nach oben in die Luft streckt. Seitlich von der Mutter laufen zwei Mädchen in die Schule. Beide Mädchen tragen einen Schulranzen und schauen sich gegenseitig an. Ganz rechts hinter den Rücken der beiden Mädchen kommen zwei Jungen mit dem Fahrrad in die Schule gefahren. Ein dritter Junge rennt neben einem der fahrradfahrenden Jungen. Er wird von einem Hund begleitet. Hunde finden sich in Walter Eckhards Werken häufig. So verewigte der Künstler seinen eigenen kleinen Hund.

Linkes Metallband am schulhofseitigen Westgiebel der Schule

Detailaufnahmen des linken Metallbandes

Der zweite Teil des Werkes wird aktuell leider von einem Mammutbaum verdeckt, der sich am Giebel von Jahr zu Jahr immer mehr ausbreitet. Das erschwert die Dokumentation und auch die Analyse des Dargestellten. Teil des Metallreliefs war auch eine Uhr, die allerdings nie in Funktion genommen werden konnte, weil sich kein Uhrmacher fand, der das Funktionieren der überdimensionierten Wanduhr sicherstellen konnte.

Die rechte Seite des zweiteiligen Ensembles stellt nun die Freizeit- und Jugendkultur in der DDR dar und bildet damit eine wichtige Ergänzung zum schulischen Alltag, der im linken Teil des Reliefs dargestellt wurde. Den rechten Abschnitt versah man auch mit vielen unterschwelligen politischen Botschaften. Der Fokus liegt auf der außerunterrichtlichen FDJ- und der Pionierarbeit.

Am linken Rand befindet sich ein Trommler. Dieser schaut in Richtung des linken Teils des zweiteiligen Ensembles. Neben dem Trommler sieht man das Ziffernblatt der nicht fertiggestellten Uhr. Nahe der Uhr steht ein Junge, welcher an einem Globus arbeitet. Hinter ihm steht ein Trompeter, der das weit verbreitete Narrativ vom „kleinen Trompeter“ aufgreift. Das beschreibt den Heldentod eines Frontsoldaten. Im August 1915, während der schweren Verluste an den Fronten des Ersten Weltkriegs, erschien in den Leipziger Neuesten Nachrichten das Lied „Der kleine Trompeter" erstmals mit Noten. Die Kommunistische Partei übertrug 1925 dieses Soldatenlied auf den halleschen Kommunisten Fritz Weineck. Der Bürstenbinder und Hornist im Roten Frontkämpferbund wurde während einer Wahlveranstaltung der KPD von der Polizei erschossen. In der späteren DDR verehrte man den „kleinen Trompeter“ als kommunistischen Märtyrer.

Ausschnitte des rechten Metallbandes, das leider derzeit durch starken Bewuchs nicht gut zu sehen ist (v.li.n.re.: Trommler, Trompeter, Junge an Globus / Fahnenträger / Altstoffsammlung von Pionieren)

Direkt rechts daneben steht im Metallrelief Eckhards eine zweite Figur, die eine Gitarre hält. Kopf- und Körperhaltung sind so gestaltet, dass die Figur in Richtung des Trompeters blickt. Rechts davon folgt ein weiterer Junge, der eine Trommel vor seinem Körper trägt. Neben ihm steht ein Mädchen mit einer Fahne. Beide Figuren sind nach rechts orientiert. An diese Gruppe schließt sich ein weiterer Junge an, der sich nach vorn beugt und mit beiden Händen einen Eimer mit mehreren kleinformatigen Elementen befüllt. Rechts daneben hockt ein vermutlich älteres Mädchen, welches den Jungen unterstützt und ihm hilft. Im rechten Bereich sind zwei weitere Jungen dargestellt, die gemeinsam einen zweirädrigen Wagen ziehen. Der Wagen ist mit unterschiedlichen Materialien beladen, darunter Bündel mit Zeitungen und weitere unregelmäßig geformte Elemente, wie z. B. Rohre. Seitlich vor und hinter dem Wagen stehen zwei Mädchen. Hinter ihnen schiebt ein Junge den Wagen noch zusätzlich an. Er hält eine Glocke nach oben und beendet damit den zweiten Teil des zweiteiligen Ensembles.

Ausschnitt des rechten Metallbandes- Pioniere beim Sammeln von Schrott und Altpapier (1990er Jahre)

Das Metallband von Walter Eckhard thematisiert die Themen Pionierzeit und die Zeit in der FDJ. Die Sammlungen von Altpapier, Schrott und Flaschen organisierte man über Mundpropaganda und teilweise mithilfe von Plakaten und anschließend wurde die Arbeit in Gruppen ausgeführt. Die Sammlungen waren erwünscht, da die damalige Papierindustrie in der DDR wegen des Mangels an Rohstoffen stark auf wiederverwertetes Material setzte.

Bei verschiedenen schulischen Anlässen mussten sich die Schüler auf dem Schulhof treffen. Manchmal wurde man, bei diesen Appellen vom FDJ-Sekretär oder dem Direktor ausgezeichnet. Mit Auszeichnungen versuchte man die Schüler schnell in das sozialistische System einzugliedern und eine Stärkung des Gemeinschaftsgefühls zu erreichen.

Das rechte Metallband verweist zudem mit dem Trommler, Trompeter und Gitarristen auf die in der DDR weitverbreitenten Singeklubs, die einen wichtigen Bestandteil der staatlich geförderten Jugendkultur darstellten. In diesen Klubs trafen sich Kinder und Jugendliche regelmäßig, um gemeinsam sozialistische Lieder einzuüben und bei schulischen oder städtischen Veranstaltungen aufzutreten.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass jedes Ornament in beiden Teilen des zweiteiligen Ensembles eine eigene Bedeutung trägt und teils spezifische Botschaften vermittelt. Dies zeigt sich etwa am Beispiel des Trompeters. Das Sgraffito und auch das Metallrelief zeigen Alltagsszenen mit einer ausgeprägt politische Botschaft, die die Kunst Walter Eckhards in der jungen sozialistischen DDR verorten.

© Julius Wehner (im Rahmen seiner Facharbeit im Schuljahr 2025/26)

Quellen:
Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Die Geschichte der DDR. URL: https://www.bpb.de/themen/deutsche-einheit/deutsche-teilung-deutsche-einheit/43650/die-geschichte-der-ddr/#node-content-title-1 (07.11.2025)
Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Der neue Mensch. URL:
https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/197977/der-neue-mensch/
(07.11.2025)
Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Sozialistischer Realismus. URL: https://www.bpb.de/themen/deutsche-teilung/ddr-kompakt/521479/sozialistischer-realismus/ (09.11.2025)
Falgowski, Michael: Wer ist der wahre kleine Trompeter? URL:
https://www.mz.de/lokal/halle-saale/geschichte-wer-ist-der-wahre-kleine-
trompeter-2086022
Lang, Bernd: Rein Schiff - Erinnerungen an den Döbelner Maler und Grafiker Walter Eckhard. Norderstedt bei Hamburg 2023

Bildnachweis:
Grabstelle Walter Eckhardt Langjoa, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Fotos Stadtmuseum / Kleine Galerie Döbeln CC BY-SA 4.0
Alle Abbildungen/Fotos ohne Vermerk stammen aus der „Sammlung Döbeln“ von Michael Höhme.







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