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Aufstieg und Wandel der Firma Johannes Grossfuss: Von der Zinkeimer-Fabrik zum Rüstungsschmiede

Das Logo der Firma besteht aus einem "J" für Johannes, einem "G" für Grossfuss und einem "D" für Döbeln.

Gründung und die Anfänge in der Sörmitzer Straße

Johannes Alexis Benjamin Grossfuss wurde am 11. Mai 1844 in Arys, Regierungsbezirk Gumbinnen (Ostpreußen) geboren. Er war gelernter Kaufmann und kam aus Chemnitz nach Döbeln. Anfangs arbeitete er als Außendienstler für die Firma Derpsch & Kluge.

Grossfuss machte sich im Jahr 1869 mit einer kleinen Metall- und Lackwarenfabrik selbstständig. Verhältnismäßig preiswert erwarb er in der Sörmitzer Straße 7 ein Grundstück, auf dem er ein kleines Produktionsgebäude errichtete. Mit fünf Mitarbeitern stellte er vornehmlich Wassereimer aus Zink her, die auch durch den erhöhten Bedarf der Armee im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 guten Absatz fanden.

Umzug und Expansion: Der neue Firmenkomplex am Bahnhof

Bereits 1873 verlegte Grossfuss den Unternehmenssitz in den Westen der Stadt, wo zwischen der Grimmaischen Straße (damals Kleinbauchlitzer Straße) und der Eichbergstraße (damals Chemnitzer Straße) ein umfangreicher Firmenkomplex entstand. Durch die Nähe zum Hauptbahnhof verringerten sich die Speditionskosten.

Produkte der Firma Grossfuss (Kehrschaufel und Besen im Stil des Art déco, Ofenschirme, Kohlekästen und Gaskochertische)

Geschäftspost aus dem Jahr 1885 - Der Vertrieb reichte schon bis Hannover.

Sortiment im Wandel: Von Zinkeimern zu lackierten Blechwaren

Da der Bedarf an Eimern nach Einführung der Wasserleitungen stark zurückging und Eimer nun eher in Emaillierwerken hergestellt wurden, setzte man auf neue Produkte. Unter dem Namen „Metall- und Lackwarenfabrik Johannes Grossfuss“ stellte die Firma bald keine aus Zink gefertigten Artikel mehr her, sondern über hundert verschiedene Haus- und Küchengeräte, die aus Blech gefertigt waren und abschließend lackiert und bemalt wurden. Zum Sortiment des Blechwarenherstellers gehörten 14 Produktgruppen, z. B. Küchengarnituren, Brotbüchsen, Brotkörbe, Vorratsbüchsen, Briefkästen, Gießkannen, Schirmständer, Rauchservice, Beisetztische, Blumenkrippen, Speiseschränke, Kohlenkästen, Ofenschirme und Vogelkäfige. Unter den technischen Artikeln wurden Zählerkästen für die AEG und Schreibmaschinenkästen, auf die man sogar ein Patent hatte, genannt.

Das Unternehmen entwickelte sich, auch durch die intensive Reisetätigkeit des Gründers, positiv. Eine erste Verkaufsreise mit zahlreichen Produktpräsentationen führte Johannes Grossfuss über Leipzig, Halle und Magdeburg bis nach Hamburg.

Briefkopf der Metallwarenfabrik Johannes Großfuß Döbeln 1913

Schicksalsschläge: Brandkatastrophe und familiäre Verluste

Natürlich gab es auch Rückschläge. Am 24. August 1910 kam es bei Grossfuss zu einem der verheerendsten Fabrikbrände in der Döbelner Geschichte. Das Feuer war in der Mittagspause wahrscheinlich durch einen technischen Defekt entstanden. Da sich wegen der Pause keine Arbeiter in den Fabrikgebäuden aufhielten, konnte sich das Feuer ungehindert ausbreiten. Als 13.30 Uhr die Feuerwehr alarmiert wurde, war das Feuer schon gänzlich außer Kontrolle. Das dreigeschossige Gebäude mit der Zurichterei im Erdgeschoss, einem Teil der Lackiererei im ersten Stock und einem Teil des Lagers darüber war nicht mehr zu retten - die Flammen griffen bereits auf angebaute Fabrikräume über. Das damals neue und größte Fabrikgebäude an der Ecke Leisniger Straße / Chemnitzer Straße (heute Eichbergstraße) blieb erhalten. An der Rückseite waren jedoch die Fensterscheiben zersprungen.

Der Brand dauerte bis zum späten Abend. Die gesamte Feuerwehr war sechs Stunden im Einsatz. Außer den Feuerwehrmännern half auch das Personal der Firma Grossfuss beim Löschen. Selbst 100 Soldaten aus der Döbelner Kaserne waren zur Unterstützung des Löschdienstes abkommandiert. Weil sich die städtische Wasserleitung als unzureichend erwies, stellte Fabrikbesitzer Oswald Greiner das Feuerlöschbassin seiner Chemischen Fabrik zur Verfügung, damit das Wasser nicht ausging. 2000 Meter Schlauchleitung wurden verlegt. Außer der Spritze der Döbelner Wehr waren auch die Bahnhofs- und die Kasernenspritze im Einsatz. Starker Rauch und Hunderte Schaulustige, Gaffer gab es damals und gibt es noch heute, machten den Rettungskräften zu schaffen.

In dem seit Jahren größten Brand Döbelns war es gelungen, das umfangreiche Lacklager des Unternehmens durch Arbeiter und Soldaten auszuräumen – es wäre sonst zu einer Katastrophe gekommen. Bis zum nächsten Morgen stand eine starke Brandwache neben den glimmenden und rauchenden Trümmern. Der entstandene Schaden wurde auf 250 000 bis 300 000 Reichsmark geschätzt. Dieser war zwar durch eine Feuerversicherung gedeckt, aber das vernichtete umfangreiche Hauptlager feiner Blechlackierwaren war für den Moment unersetzbar. Große Aufträge konnten nicht ausgeführt werden.

Im Privaten überschattete der frühe Tod eines Sohnes das Glück der Familie Grossfuss. Der 29-jährige Johannes Grossfuss starb am 2. Mai 1903 nach dem gemeinsamen Mittagstisch in den Armen seines gleichnamigen Vaters an einem Herzinfarkt.

Generationswechsel: Curt Grossfuss und das soziale Engagement

Nach dem Tod des Firmengründers am 19. April 1915 übernahm sein Sohn Curt Grossfuss als letzter männlicher Nachkomme die alleinige Leitung. Er wird von der Belegschaft unter anderem wegen seines sozialen Engagements geschätzt. Der junge Firmenchef stiftete 1918, auch unter dem Eindruck der Not nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg, einen Betrag von 50.000 Mark für die Beamten und Arbeiter der Firma.

Briefkopf der Firma aus dem Jahr 1933

Rechnung der Firma vom 20. Dezember 1933 mit der Unterschrift des Junior-Chefs Johannes Grossfuss

Wirtschaftskrise und die Suche nach neuen Märkten

Die Produktionspalette passte Curt Grossfuss, der das Unternehmen später gemeinsam mit seinem Sohn Johannes Grossfuss führte, der Zeit an. Die Firma stellte, als Radios immer beliebter wurden, Chassis (Trägerplatten, auf denen die elektronischen Bauteile eines Radios montiert sind) für die Firmen Telefunken, Mende und Lorenz her. Dennoch waren die Zeiten schwierig. Die Weltwirtschaftskrise, die im Oktober 1929 mit dem New Yorker Börsencrash begann, lähmte die deutsche Wirtschaft auch noch Anfang der 1930er-Jahre. Die Bilanz von Grossfuss wies 1932 ein Minus von 44.228,45 Reichsmark aus. Es musste etwas passieren. Curt Grossfuss war kein Anhänger der Nationalsozialisten wie Erhardt Tümmler, sah allerdings in den Aufrüstungsplänen der neuen Regierung eine Chance für seine Firma. Seit Beginn der offiziellen Wiederaufrüstung 1936 war er ständiger Gast beim Oberkommando des Heeres in Berlin und bewarb sich um Rüstungsaufträge.

Die riskante Geschäftsidee: Das Maschinengewehr aus Blech

Seine Geschäftsidee: ein Maschinengewehr aus Blech. Anfangs wurde er dafür verlacht. Klassische Hersteller von Gewehren wie Rheinmetall waren auf spanabhebende Fertigung spezialisiert und mit dem MG 34 gut im Geschäft. Das hatte jedoch einen großen Nachteil. Es funktionierte nicht zuverlässig.

Briefkopf der Firma aus dem Jahr 1934 (Quelle: Stadtarchiv Döbeln)
Maschinengewehr MG 42 (Urheber: Phanatic, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons)

Das MG 34 hatte Probleme mit seiner Komplexität und neigte bei Verschmutzung und frostigen Temperaturen zur Ladehemmung. Außerdem war es aufgrund seiner aufwendigen Fertigung aus gefrästem Stahl teuer in der Herstellung. Keine Empfehlung für den militärisch-industriellen Komplex im Ruhrpott. Das Oberkommando des Heeres suchte nach Alternativen und erinnerte sich an die ungewöhnliche Idee eines kleinen Döbelner Unternehmens.

Tragödie und Gerüchte: Der Tod von Clara Grossfuss

Vor der Auftragsvergabe musste jedoch aus Sicht der Ideologen im Heereswaffenamt ein Problem gelöst werden. Curt Grossfuss, der Firmeninhaber, war in der Logik der Nationalsozialisten mit einer Halbjüdin verheiratet. Man erwartete, dass er die Scheidung einreicht. Genau zu diesem Zeitpunkt starb Clara Grossfuss, geb. Andrzejewski, plötzlich und für viele unerwartet am 24. Juli 1937 im Alter von 57 Jahren. Um ihren Tod ranken sich Gerüchte. Nahm sich Clara Grossfuss das Leben, weil sie dem geschäftlichen Erfolg ihres Mannes nicht im Weg stehen wollte?

Ob Unfall, Freitod oder natürliche Ursache – Claras plötzliches Ableben im Jahr 1937 beseitigte auf tragische Weise das letzte „Hindernis“ für die Zusammenarbeit mit dem Heereswaffenamt. Unmittelbar nach der Trauerphase begann für das Unternehmen die intensivste Phase der militärischen Aufrüstung.

Chefentwickler Dr. Gruner

Der Durchbruch: Entwicklung und Produktion des MG 42

1937 erhielt die Metall- und Lackwarenfabrik Johannes Grossfuss jedenfalls gemeinsam mit zwei weiteren Firmen vom Heereswaffenamt den Auftrag zur Weiterentwicklung des Maschinengewehrs MG 34.

Grossfuss setzte alles auf eine Karte und gründete ein eigenes Konstruktionsbüro. Unter der Leitung seines Chefentwicklers Dr. Werner Gruner gelang der technologische Quantensprung: Die Entwicklung eines Maschinengewehrs im effizienten Blechstanzverfahren. Während herkömmliche Modelle mühsam gefräst werden mussten, ermöglichte Gruners Innovation eine Massenproduktion, die den Anforderungen der Wehrmacht entsprach. Für die Entwicklung des MG 42 erhielt Dr.-Ing. Werner Gruner das Kriegsverdienstkreuz II. Klasse.

Architektonisches Wahrzeichen: Die „Rotunda“ von Wilhelm Kreis

Für die Waffenproduktion musste man die Produktionsfläche vergrößern. In diesem Zusammenhang plante man auch ein repräsentatives Gebäude, das noch heute existiert. Der markante Kopfbau, auch Rotunda genannt, wurde 1937/38 vom Architekten Wilhelm Kreis im Stil der Bauhaus-Industriearchitektur entworfen. Kreis gilt als bedeutender Architekt der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und hinterließ zahlreiche namhafte Bauten, darunter das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden oder das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale). Vor Ort wurde der Rotunda-Bau durch den Waldheimer Architekten Arthur Wenzel beaufsichtigt, die Ausführung übernahm die Döbelner Baufirma Karl und Richard Gessner.

Doch hinter der modernen Fassade der Rotunda, die heute als Baudenkmal geschätzt wird, verbarg sich ab 1942 ein radikaler Ausbau der Kriegswirtschaft. Die architektonische Expansion war die Voraussetzung dafür, dass die Produktion des MG 42 massiv gesteigert werden konnte – ein Boom, der jedoch nur durch den massiven Einsatz von Zwangsarbeitern und Häftlingen aufrechterhalten werden konnte.

Für den repräsentativen Rundbau an der Ecke Grimmaische Straße/Greinerstraße erstellt der Architekt Wilhelm Kreis 1937/38 einen Entwurf ganz im Stil der Bauhaus-Industriearchitektur. Kreis (1873- 1955) ist ein bedeutender deutscher Architekt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er wirkt als Direktor der Kunstgewerbeschule Düsseldorf sowie als Hochschullehrer an den Kunstakademien in Düsseldorf und Dresden. Von ihm stammen namhafte Bauen und Entwürfe (z.B. Hygienemuseum Dresden, Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle S., Rheinhalle -heutige Tonhalle- in Düsseldorf). Vor Ort beaufsichtigt wird der Bau in Döbeln vom Waldheimer Architekt Arthur Wenzel, ausgeführt hat ihn die Döbelner Baufirma Karl und Richard Gessner.

Briefkopf der Firma aus dem Jahr 1939 (Quelle: Stadtarchiv Döbeln)
Wer NS-Musterbetrieb werden wollte, musste auch an seiner Außenwirkung arbeiten. Rotunda-Bau der Firma Grossfuss am 1. Mai 1938.

Rüstungsboom und der Einsatz von Zwangsarbeitern

1942 errichtete Grossfuss einen Fabrikneubau zur Produktion des MG 42 und der Maschinenpistole 45. Seit 1939 unterhielt die Firma zudem eine Betriebsstätte im Zuchthaus Waldheim. Dort produzierten unter Anleitung eines Werksführers und mehrerer Maschinenführer rund 100 Häftlinge für das Unternehmen.

Für seine Verdienste bei der Entwicklung des MG 42 wurde Dr. Werner Gruner am 26. März 1944 während einer Zusammenkunft der Betriebsführer und Betriebsobmänner sächsischer Musterbetriebe und Kriegsmusterbetriebe in Dresden vom Gauleiter mit dem „Silbernen Dr.-Fritz-Todt-Preis“ ausgezeichnet.

Dank der Rüstungsaufträge lief das Geschäft der Firma blendend. 1944 schloss die Bilanz mit einem Gewinn von 6.339.717,47 Reichsmark ab. Die Belegschaft (1932: 180) war 1944 auf 1786 Beschäftigte gewachsen, darunter 447, zeitweise sogar 528 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter.

Grabstelle der Familie Grossfuss auf dem Döbelner Niederfriedhof

Kriegsende: Demontage und der rätselhafte Tod des Firmenchefs

Nach Kriegsende wurde die Firma als bedeutender Rüstungsproduzent enteignet und ab dem 17. Juli 1945 demontierte man erhebliche Teile des Maschinenparks. Mit den verbliebenen Möglichkeiten fertigten die verbliebenen Arbeiter kleinere Haushaltsgegenstände, später Ersatzteile für Landwirtschaftsmaschinen und Medikamentenschränke.

Die Familie Grossfuss musste im Oktober aus ihrer Wohnung ausziehen. Sohn Johannes Grossfuss wurde verhaftet und überlebte die Internierung in mehreren sowjetischen Lagern und im Waldheimer Gefängnis. Seine Frau und das gemeinsame Kind zogen vorübergehend zu Verwandten nach Roßwein. Nach der Entlassung ihres Mannes flüchtete die Familie in den Westen und ließ sich in Wiesbaden nieder.

Vater Curt Grossfuss starb am 16. Juni 1946 im Alter von 72 Jahren in der Beßler-Klinik. Er war beim Versuch, auf einen anfahrenden Autobus der Döbelner Straßenbahn AG am Käthe-Kollwitz-Platz (heute Wettinplatz) aufzuspringen, abgerutscht. Um den Tod des Firmeninhabers ranken sich Gerüchte. War es wirklich ein Unfall? Sein Tod vereinfachte auf alle Fälle das Enteignungsprozedere.

Den früheren Chefkonstrukteur Dr. Ing. Werner Gruner ereilte im August 1945 eine Arbeitsverpflichtung durch die Sowjetische Militäradministration. Von November 1946 bis 1952 arbeitete er in der Sowjetunion, wo sein Wissen als Rüstungsspezialist gefragt war.

Das enteignete Grossfuss-Werk nannte man nach dem Krieg VEB MEBA.1956 wurde dieser Nachfolgebetrieb schließlich zum Werk II des VEB Döbelner Beschläge- und Metallwerk (DBM).


Wollen Sie wissen, wie es mit den Döbelner Grossfuss-Werk weiterging?
Informieren Sie sich hier über die Geschichte des VEB Meba.

Nachwendezeit: Sanierung des Baudenkmals und heutige Nutzung

2002 beschloss man den Abriss der ehemaligen Werksgebäude mit Ausnahme des denkmalgeschützten Rotunda-Baus. Laut „Döbelner Anzeiger“ wurden rund 5700 Quadratmeter Fläche „blankgeputzt“ und 54.000 Kubikmeter umbauter Raum „entsorgt“. Die ältesten Gebäude stammten aus dem Jahr 1871, der Rotunda-Bau als jüngster Teil war 1938 errichtet worden. Im Mauerwerk und in den Fußböden wurden Altlasten wie Öl, Schwermetalle, Zyanid aus galvanischen Bädern und verschiedene Kohlenwasserstoffe festgestellt.

Damit schloss sich der Kreis einer Industriegeschichte, die von der simplen Zinkeimer-Produktion bis zur Entwicklung einer der weltweit einflussreichsten Waffen des 20. Jahrhunderts reichte – ein Erbe, das in der Architektur der Rotunda bis heute im Döbelner Stadtbild präsent bleibt.

Zwischen 2002 und 2003 wurde der unter Denkmalschutz stehende Rotunda-Bau saniert. Bis 2014 diente er als Schulungszentrum des Autoliv-Werks. Nach dessen Schließung zog eine Anwaltskanzlei ein.

Blick auf das ehemalige Fabrikgelände der Metall- und Lackwarenfabrik Johannes Großfuß zwischen Burgstraße und Grimmaischer Straße im Jahr 2023. Erhalten ist nur der denkmalgeschätzte Rotunda-Bau (errichtet 1940/41 nach Plänen des Architekten Wilhelm Kreis), in dem heute u.a. eine Anwaltskanzlei eingezogen ist.

© Michael Höhme, "Traditions- und Förderverein Lessing-Gymnasium Döbeln" e.V.

Quellen:
Pressausschuss für das Heimatfest (Hg.): Aus der Heimat. Festschrift zum Heimatfest. Döbeln 20.-22. Juni 1914, S. 89
Stockmann, Gottfried: Die Stadt Döbeln als Standort der Industrie. Borna Leipzig 1928, S. 54f.
Roßmann, Felix: MG-42 brachte 10 Mio. Jahresgewinn. LVZ 13.06.1946
Materialsammlung Karlheinz Enzmann (nicht veröffentlicht)

Bildnachweis:
Alle Abbildungen/Fotos ohne Vermerk stammen aus der „Sammlung Döbeln“ von Michael Höhme.