Heutige Ansichten |
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Vor allem in der Nachwendezeit, also nach 1990, hat sich vieles am baulichen Erscheinungsbild der Stadt verändert. Nicht nur an den Döbelner Randzonen, wo größere Gewerbegebiete entstanden, sondern auch in vielfältiger Weise im eigentlichen Stadtkern. |
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Besonders für die Bereiche des Obermarktes, Niedermarktes, der Bäckerstraße und der Ritterstraße trifft dies zu. Ganze Häuser sind verschwunden, aber auch viele alte Häuser präsentieren sich im neuen Glanz. Würde man einem Bürger, der viele Jahre nicht in Döbeln war, von einigen Stadtteilen Bilder zeigen, er könnte diese nicht zuordnen. |
Westfront des Niedermarktes |
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Die Volksbank-Raiffeisenbank Döbeln rekonstruierte die beiden mittleren Gebäude Ein großzügiger Schalter- und Servicedienst verbirgt sich hinter denkmalsgerechter Fassadengestaltung. Durch eine Fußgängerpassage gelangt man zum hinteren Bankgebäude und in die Rudolf-Breitscheid-Straße. Linksseitig beginnt die Gebäudefront mit einem Drogeriemarkt (dort stand früher das Hotel "Stadt Altenburg") und rechtsseitig steht das neue Gebäude der Kreissparkasse, an deren Haupteingang früher die Brauhausgasse zum Niedermarkt einbog. |
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1976 wurde die heutige Ritterstraße vom Torschreiberhäuschen an der Staupitzmühle bis zur Rudolf-Breitscheid-Straße verlängert. Dieser Baumaßnahme fielen Brauhausgasse und Salzgraben zum Opfer. Nach der Wende kam noch der Abriß der Brauerei und anderer Gebäude hinzu. Dafür entstand im Herzen der Stadt ein Parkhaus mit integrierter Passage, die eine Vielzahl kleiner Läden beherbergt. |
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Ein kleines attraktives Stadtviertel, begrenzt von der Bäckerstraße, Breite Straße, Fronstraße und Kreuzstraße entstand völlig neu. Keine sozialistischen Plattenbauten, wie ehemals geplant, sondern Kaufhaus, Bäcker, Uhrenladen, Jeansshop, Schuhladen und Gaststätte prägen dieses Areal. Eine Lückenbebauung, besucherwirksam und städtebaulich durchaus passend. Das Bild gibt einen Eindruck vom Bereich der Kreuzstraße wieder. Leider mußten auch altbekannte Geschäftshäuser weichen, wie die große Papierwarenhandlung Kröner, um so den neuen Häusern Platz zu machen. |
Neubauten in der Kreuzstraße |
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Unser drittes Bild zeigt, wie es möglich ist, alte Bausubstanz weitestgehend zu erhalten und dabei im Inneren zu modernisieren, während die Fassade in ihrem ursprünglichen Glanz neu erstrahlt. |
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Das ehemalige Städtische Elektrizitätswerk Döbeln auf dem Gelände der früheren Gasanstalt ist dieses Jahr zum Stammsitz der Stadtwerke Döbeln GmbH geworden, einem Versorgungsunternehmen für Erdgas, Fernwärme und Strom, dem unser 1. Vorsitzender, Vereinsfreund Reinhard Zerge, als Geschäftsführer vorsteht. Dieses Gebäude auf dem Gelände der Stadtwerke, zu welchem noch weitere im Jugendstil wiedererstandene Bauten gehören, zeigt augenscheinlich, wozu eine denkmalsgerechte Sanierung fähig ist. |
Stadtwerke Döbeln |
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Das Gelände der Stadtwerke, auf welchem früher die Gasometer standen, erfährt ebenfalls eine Umgestaltung. Über diesen Bereich wird einmal die Ritterstraße bis zur Einbindung in die Rosa-Luxemburg-Straße weitergeführt. |
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Reinhard Zerge / Gerhard Heruth |
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